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Anekdoten rund um den SPECTRE-Dreh in Tirol
Die Dreharbeiten des neuen James-Bond-Films haben zahlreiche Anekdoten entstehen lassen.

Am ersten Drehtag von SPECTRE in Obertilliach wurden einem Bauern vor Ort zwei Kälber geboren – er entschied sich spontan, die neugeborenen Tiere in seinem Stall nach den Hauptdarstellern „Daniel“ und „Léa“ zu taufen.

Die Eigentümer eines Hauses in unmittelbarer Nähe des Bond-Stadls in Obertilliach versorgten die gesamte Filmcrew und auch die Security-Mannschaft mit selbstgemachten, süßen Köstlichkeiten und luden speziell die Hauptdarsteller zum Aufwärmen in ihre Stube ein, „Bösewicht“ Dave Bautista hat es sich einmal besonders gemütlich gemacht und ist dann mit der Katze auf dem Sofa eingeschlafen.

Das Erstgespräch mit einem Location Scout der Filmproduktion wird dem Leiter des Tourismusbüros in Obertilliach in langer Erinnerung bleiben: "Bei euch wird demnächst ein großer, internationaler Film gedreht. Ich rede jetzt von der ‚Champions League‘ und nicht von der ‚Regionalliga‘. Da wird sich was rühren, die kommen mit 300 bis 400 Leuten!“, sagte der Location Scout. "Wie bitte?! Das musst du mir schon näher erklären!" antwortete der überraschte Tourismusdirektor. Der Scout verwies auf seine Schweigepflicht, versprach aber bald wiederzukommen, weil er Hilfe bei der Quartierbesorgung und in vielen anderen Angelegenheiten brauche. Es sei jedoch alles "top secret" und darüber dürfe in der Öffentlichkeit nicht gesprochen werden. Der Scout hinterließ seine Mobilnummer und fuhr nach Sölden weiter. Kurz danach schaute der Tourismusdirektor auf den Kalender und stellte fest, dass es der 1. April war – aus diesem Grund glaubte er, dass er vermutlich jemandem ganz schrecklich "auf den Leim gegangen" war. Daraufhin rief er den Location Scout gleich nochmals an und fragte nach, ob es sich bei der gerade erlebten Szene nicht doch um einen Aprilscherz gehandelt habe. Der Scout versicherte ihm aber am Telefon, dass es sich um keinen Scherz sondern tatsächlich um eine sehr große Filmproduktion handelte.

Bemerkenswert war auch die Hilfsbereitschaft der „Bond-Leute“ für die Bevölkerung vor Ort – für die Präparierung der Langlaufloipen für den Dolomitenlauf in Obertilliach konnten die Veranstalter dieses Sportevents zusätzliche Pistengeräte, Schneefräsen und Skidoos der Produktionsfirma verwenden.

Am ersten Tag der Dreharbeiten mit Daniel Craig wurde ein englischer Paparazzi-Fotograf im Tarnanzug von der Security-Mannschaft in 300 Meter Entfernung im Wald unterhalb der neuen Gondelbahn in Obertilliach entdeckt. Einer seiner Winterstiefel liegt vermutlich noch heute im Wald, weil er ihn bei seiner „Flucht“ verloren hat, laut der Aussage des sehr sportlichen Security-Mitarbeiters war es so, dass er den Fotografen an einem Fuß fasste, aber nur mehr seinen Stiefel in der Hand hatte, den er dann in hohem Bogen den sehr steilen Abhang hinunter warf.

Kreative Wirte erweiterten während der Dreharbeiten die Speisekarten vorübergehend um „007-Cordon - Cordon Bleu des Monats“, „Golden Eye Pommes“ und „Bond-Pizza“, in lokalen Bars wurden auch „Spectre-Shots“ und „Skyfall-Cocktails“ angeboten.

Die Produktion von SPECTRE wurde durch einen Beitrag vom „Noste“ sogar ins Programm des Villacher Faschings 2015 aufgenommen bzw. bei der Gestaltung von Themenwägen bei mehreren Faschingsumzügen (wie z.B. in Sillian) berücksichtigt.

Weitere Anekdoten rund um die Dreharbeiten von SPECTRE in Tirol können Sie unter den nachfolgenden Links entnehmen:



Bilder
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