Cine Tirol Film Commission
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Cine Tirol und das Filmland Tirol 2011
Die umfassenden Maßnahmen von Cine Tirol zur Bewerbung des Filmlandes Tirol haben 2011 zur Realisierung von zahlreichen Filmprojekten mit sehr erfreulichen wirtschaftlichen Effekten von über fünf Mio. Euro in den Tiroler Regionen geführt. Die Ausstrahlungen von Filmprojekten „made in Tirol“ erbrachten 2011 eine Gesamtquote von über 122 Millionen Zusehern im deutschsprachigen Raum – dies leistet einen erfolgversprechenden Beitrag für die Urlaubsentscheidung zugunsten Tirols.

Auch 2011 war Tirol ein beliebtes Filmland: neben der Fortsetzung der TV-Serien „SOKO Kitzbühel“ (11. Staffel) in der Region Kitzbüheler Alpen und „Der Bergdoktor“ (5. Staffel) in der Region Wilder Kaiser konnte Cine Tirol mit umfassenden Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen im In- und Ausland - darunter die Teilnahme an internationalen Filmfestivals in Berlin, Cannes und Abu Dhabi sowie an der größten Location Messe in Los Angeles - zahlreiche Kino- und Fernsehfilme nach Tirol führen.


Herausragende Spielfilmproduktionen in diesem Jahr waren die Neuverfilmung des Volksstückes von Ludwig Anzengruber „Der Meineidbauer“ unter der Regie und Kameraführung von Joseph Vilsmaier in Virgen, Matrei und Lienz, die romantische Adventkomödie „Weihnachtsengel küsst man nicht“ in Hopfgarten, der Wildschönau und am Obernberger See sowie der erste Kinofilm des gebürtigen Kufsteiners Markus Blunder „Autumn Blood“ im Ötztal, Lechtal und der Zugspitzregion. Als vielfach ausgezeichneter Kameramann begleitete Professor Christian Berger die Dreharbeiten zum Kinofilm „Ludwig II“ in Tirol – gedreht wurde im August in Tux im Zillertal, am Achensee und im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach. Des weiteren konnten in Seefeld in Tirol neben den zwei arabischen TV-Serien „Hopelessly in Love“ und „Love Paper 2“ auch Dreharbeiten für die ARD-Krimireihe „Pfarrer Braun“ realisiert werden. Der Kaunertaler Gletscher zeichnete sich auch dieses Jahr wieder als beliebter Drehort aus: neben Szenen für den Kinofilm „YOKO“ wurden Teile der TV-Serie „Die Bergwacht“ und das Musikvideo des deutschen Newcomers Casper „Auf und Davon“ realisiert. Auch TV-Dokumentarfilme wie die zweiteilige Universum Produktion „Land der Berge“, „Die Alpen von oben“, „Mission Greenup“ und „Die Fugger“ konnten nach Tirol geführt werden; die Anzahl der in Tirol realisierten Werbefilmproduktionen konnte ebenfalls gesteigert werden.


Über 20 Spiel- und Dokumentarfilme und 17 Werbefilmproduktionen konnten zwischen Osttirol und dem Lechtal in Tirol realisiert werden - all diese Filmprojekte „made in Tirol“ sorgten für sehr erfreuliche Effekte in wirtschaftlichen, medialen und touristischen Bereichen: an 465 Drehtagen wurden über fünf Millionen Euro durch Produktionsausgaben u.a. für Unterkunft, Verpflegung, Transport und Motivmieten in den Tiroler Regionen, aber auch durch Gagen für heimische Filmschaffende, die an diesen Filmprojekten mitwirkten, als wirtschaftlicher Tirol-Effekt nachgewiesen.


Alle TV-Ausstrahlungen von in Tirol realisierten Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Serien gemeinsam erbrachten im vergangenen Jahr eine herausragende Gesamtquote von über 122 Millionen Zusehern (!) allein im deutschsprachigen Raum. Da kommt die im Auftrag der Tirol Werbung erstellte Studie der Marktforschungsagentur Manova über den „Einfluss von Medien bei der Sommer-Urlaubsentscheidung von bergaffinen Zielgruppen“ gerade recht: „Eine der Kernbotschaften des Studienergebnisses ist der erfreuliche Hinweis, dass auf dem Weg zur Urlaubsentscheidung neutrale und objektive Medien eine große Bedeutung spielen – insbesondere TV-Filme und Dokumentationen! In diesem Bereich ist Cine Tirol sehr aktiv und liefert mit zahlreichen Kinofilmen, TV-Serien, TV-Reihen und TV-Movies sowie Dokumentarfilmen „made in Tirol“ viele erfolgversprechende Beiträge“, freut sich Cine Tirol Leiter Johannes Köck.


Die Auszeichnungen für den Cine Tirol unterstützten Erstlingsfilm „MICHAEL" von Markus Schleinzer im Rahmen der Filmfestivals unter anderen in Zagreb, Kiev, Mumbai, Haifa, Wien und Philadelphia waren besonders erfreulich. Im Zuge von Premieren konnten zudem zahlreiche weitere Produktionen dem filminteressierten Tiroler Publikum präsentiert werden: darunter „Powder Girl“ in Innsbruck, „Schandmal – Der Tote im Berg“ in Ehrwald, „Tatort: Lohn der Arbeit“ in Hall i.T. und „Weihnachtsengel küsst man nicht“ in Hopfgarten.


Auch der Blick auf das kommende Jahr im Filmland Tirol gibt trotz verstärktem Wettbewerbs auf regionaler und internationaler Ebene Anlass zur Zuversicht: „Mehrere spannende Filmprojekte sind im Anflug auf das Filmland Tirol – wir bemühen uns mit allen Kräften und verfügbaren Mitteln, die Landung dieser Kino- und TV-Produktionen zu ermöglichen und zu erleichtern, die Dreharbeiten zu unterstützen und eine filmfreundliche Haltung zu fördern; gleichzeitig werden wir uns 2012 mit voller Kraft ins Zeug legen, um Filmschaffende zwischen Los Angeles und Mumbai und darüber hinaus auf die Attraktionen des Filmlandes Tirol und die Unterstützungsmöglichkeiten von Cine Tirol aufmerksam zu machen, damit wir die bisherige Erfolgsgeschichte unserer Bemühungen fortschreiben können“, blickt Johannes Köck optimistisch in die Zukunft.


Bildunterschrift:
Im Herbst 2011 entstand „Autumn Blood“ in Tirol - ein alpiner Western, der im Ötztal und im Lechtal sowie in der Zugspitzregion realisiert wurde.


Fotonachweis:
Cine Tirol/Mountain Film


Abdruck honorarfrei gestattet!


Rückfragehinweis:
Johannes Koeck, MA
Leiter/Head of Cine Tirol Film Commission

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